Aug
24

Intuition ist natürlich nicht esoterisch. Außerdem – auch Esoterik entspringt unseren Gedanken. Daher stellt sich für mich nie die Frage ob, sondern wie etwas wahr ist. Intuitives Denken ist mehrdimensional und so datendicht, dass eine einzige Momentaufnahme den Verstand ein Leben lang beschäftigen würde, könnte sie festgehalten und vollumfänglich analysiert werden.

Auf Werteebene haben kleinste Justierungen und Ausweitungen massiven Einfluss auf die gesamte Informationsverarbeitung (Denken). Doch dahin bemühen wir uns nicht mehr, das hält uns leicht mal in Paradigmen gefangen. Dabei steckt in jeder Veränderung auf Werteebene ungeheures Kreativitäts- und Innovationspotential drin.

Wir gehen davon aus, dass das Vermitteln abstrahierter *Wahrheiten* an Kinder bereits Bildung sei. Wie der Name BILDUNG schon sagt, steckt dahinter Formgebung, nämlich emotionale, soziale und geistige. Die emotionalen und sozialen Komponenten, die weitaus verknüpfungsdichteren Anteile (die uns das weitere Verständnis auch noch erheblich erleichtern würden) auf denen unsere Mentalität gewissermaßen aufsetzt, werden vernachlässigt. Die Wertezuordnung ist in der Folge einseitig und unzureichend, was sich abträglich auf die umfassendste Methodik der Informationsverarbeitung auswirkt, Mustererkennung und -vervollständigung. Das Gespür für globale Zusammenhänge kann sich nicht herausbilden. Um zu Überleben brauchen wir weit mehr als nur Geld. Damit uns das gegenwärtig bleibt, müssen wir es erfahren (Werte setzen) – auf die eine oder andere Weise (die Phrase *dran glauben müssen* entstand nicht von ungefähr), dann haben wir es auch drin, im Fühlen, Denken und Handeln und wollen/können es berücksichtigen.

Jedes Informationen verarbeitende System kann nun mal nur mit den Werten rechnen, die es hat. Sie sind die grundlegende Ebene intelligenter Datenverarbeitung, und nicht die Semantik (lassen Sie also das Chinese Room Argument oder die Turingmaschine einfach mal außern vor, denn sie könnten es erschweren, eine Vorstellung von Intelligenz zu entwickeln).

Das grundlegende Konzept von Bildung und *Wirtschaft* könnte es genau so gut sein, alle Menschen gleichermaßen zu fördern und zu fordern, danach zu streben, das beste für- und miteinander zu erreichen (Ausschüttung als Effekt, nicht als Selbstzweck, Vorbild: die Funktionalität des Gehirns, an dem wir Ausschüttung als Selbstzweck längst als Kompensations- und Suchtverhalten mit den Organismus schädigenden Folgen erkannten). Durch werteorientierte (breitbandige) Bildung erlangte Intelligenz würde unsere Kinder besser vor Manipulation und Suggestion schützen, weil kritisches Hinterfragen ein Merkmal davon ist. *Unkonformes* Verhalten wurde viel zu lange eher geächtet, denn gefördert, und so mancher Ansatz genialen Denkens im Keim erstickt. *Ich will so sein wie alle anderen*, wünschen betroffene Kinder sich dann – und resignieren.

Nach eingehender Analyse hat sich für mich die Intuition als konkrete, fundierte, umfassende und treffende Form der Informationsverarbeitung herausgestellt. Unscharf hin oder her, um den Rest kümmert sich ohnedies der Verstand, auf einer anderen Wertebasis allerdings, mit anderen Ergebnissen und Erkenntnissen – und viel mehr Spaß am Lernen, denn auf der Ebene schüttet das Gehirn noch was aus ;-).

Aug
18

Fällt Dir auf Anhieb eine radikale Innovation aus den letzten Jahren ein, die Dein Leben veränderte und aus Europa stammt? Der Personal-Computer, das Internet, die Suchmaschine, allen voran Google, sie haben unser aller Leben verändert, doch entwickelt wurden sie in den USA.

Warum geht das in Europa nicht?
Grundlagenforschung und kreative Experimente können nicht über Investitionsrechnungen verargumentiert werden. Sie sind ein Wagnis, bei dem zuerst Kosten und erst (viel) später Erträge zu erwarten sind. Das ist keine günstige Ausgangslage für einen schlüssigen Geschäftsplan.

Der Einstiegskurs für die Idee / Invention steigt hingegen kontinuierlich (engerer Selektionsrahmen, erforderliche Kenntnisse und Unterlagen, Nebenkosten für entsprechendes Know-How, Rechtsberatung, Marken- und Patentschutz u.v.m.). Ein enger Selektionsrahmen reduziert die Vielfalt. Idee bleibt Idee oder wandert aus und kommt dann aus den USA oder Asien wieder zu uns zurück.

Beispiel Deutschland. Wenn die Tendenz anhält, wie wird Europa in 20 Jahren dastehen?

Aug
21

Im Gegensatz zum menschlichen Vorbild wurde in der IDRS-Architektur darauf Wert gelegt, dass die Verarbeitung der Daten sicher bleibt. Darum wird die Relevanz der Daten nicht in der Struktur festgelegt sondern erst am Erfolg der Lösungsmuster, getrennt von der Struktur. Die Summe der Tatsachen bestimmt ansonsten die Relevanz heranzuziehender Lösungsaspekte. Kleine Datenfehler sind daher durchaus verschmerzbar. Sie stören aber bei der Feststellung, ob eine erkannte Tatsache allgemeingültig ist.

Das IDRS-System verfügt über eine programmierte Steuerungssystematik, die die Ermittlungen an den Daten vornimmt. Es erhält die Daten in einer Grundform, die von den Inhalten unabhängig ist.
Das volle Potential der Technologie wird sich entfalten, wenn die Verarbeitung des Steuerungssystems seinerseits von einer IDRS-Umgebung vorgenommen wird. Es ist zur intelligenten Verarbeitung beliebiger Daten fähig und es arbeitet auf dieser Ebene immer mit korrekten Daten. Ergebnis der oben beschriebenen Konsolidierung wird dann ein in Programmcode umsetzbares Lösungsschema für beliebige Problemstellungen sein. Dieses Ziel ist der wesentliche Grund, weshalb die Technologie nicht mathematisch entwickelt wurde. In der Endform wird sie auf ihrem eigenen Schema aufbauen, das umfassender orientiert ist und nur mit dem das System selbst in der Lage ist, Abstraktionen seiner eigenen Arbeitsweise zu bilden und damit zum Beispiel Kreativität hervorzubringen.

Es sind beliebige Software-Lösungen möglich, je umfassender die ausgelegt sind, umso mehr Daten können miteinander in Zusammenhang gebracht werden.

Das System wurde 2006 auf die XML-Schnittstelle ausgelegt.
Im Rahmen einer projektierten Softwareentwicklung ist die Bereitstellung eines Steuerungssystems in sechs Monaten zu schaffen. Genügt die erreichte Verarbeitungsleistung, kann der Bau eines Entwicklungssystems erfolgen. Ansonsten wäre der Schritt vorzuziehen, das Steuerungssystem mit sich selbst zu kompilieren/assemblieren. Dafür ist allerdings die Entwicklung mehrerer schlüssiger Datenlandschaften (Welten) nötig, an denen das dann intelligente Steuerungssystem seine Verarbeitungsweise trainiert. Entwicklungszeit: ein Team-Jahr.
Die Programmierung von intelligenten IDRS-Lösungen ist leicht verständlich und mächtig. Sie könnte die bestehenden Skriptsprachen ablösen.

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