Dez
02

McCartney und Nobelpreisträger Pachauri rufen Politiker auf, den Fleischkonsum zu reduzieren

Berlin. 01.12.2009. Sir Paul McCartney und Dr. Rajendra Pachauri rufen weltweit dazu auf, den hohen Konsum an Fleisch zu bekämpfen. In einem offenen Brief (siehe Anhang) verweisen sie auf den Zusammenhang zwischen Fleisch und Klimawandel und schlagen vor, dass Regierungen Initiativen entwickeln, diesen Zusammenhang auch Ihren Bürgern zu vermitteln. Unter dem Titel „Less Meat = Less Heat“ (Weniger Fleisch = weniger Hitze) findet am 3. Dezember eine Veranstaltung im Europaparlament statt, in der Sir Paul McCartney sowie der Nobelpreisträger und Vorsitzende des Weltklimarates, Dr. Rajendra Pachauri, die europäischen Politiker auffordern, konkrete Maßnahmen zur Senkung des Fleischkonsums zu ergreifen.

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Okt
25

Der Klimaschaden den die Tierindustrie anrichtet und bis 2050 noch verdoppeln will übertrifft den des gesamten Verkehrswesens und stellt sich wohl gerade als noch schlimmer heraus als bisher angenommen (Hintergründe – Englisch, PDF).

Gerade heute schickte mir ein guter Freund einen Link zu einem PDF, das sich ganzheitlich spirituell mit dem Vegetarismus auseinandersetzt. Auch für aufgeschlossene Realisten schön zu lesen.

Okt
15

Vom 07. bis 18. Dezember 2009 sollen hochrangige Politiker bei der Klimakonferenz in Kopenhagen über den Kyoto-Nachfolgevertrag für unser aller Klima entscheiden. Hier geht’s zur offiziellen Website. Klimaschutz muss Vorrang haben! Er betrifft nicht nur ein paar Menschen, sondern alle.

Selbst von tatsächlichen Ereignissen bestätigte Prognosen erfahren weniger Gewichtung als die Gier nach Profit. Das Universum bietet jedoch keine Planeten wie die Erde zum Verkauf. Dass wir ökologische Schäden finanziell ausgleichen können ist geradezu eine irrwitzige Annahme. Mit jedem Tag teurere Schadwirkungen umgehend einzustellen müsste dann ja als erstrebenswerter erkennbar sein als weiterzumachen wie bisher. Über Jahrhunderte gewachsene Urwälder kann niemand mit finanziellen Mitteln wiederherstellen. Sie sind unbezahlbar, als Materialquelle jedoch finanziell verwertbar, und das alleine bedeutet ihre Zerstörung.

Die Situation ist (noch) nicht aussichtlos. Die Industrie müsste lediglich die Emission von Treibhausgasen reduzieren (Climate Change in Google Earth), doch die Zeitspanne die dafür bleibt die Auswirkungen in Grenzen zu halten wird immer kürzer.

Hinzu kommt, dass sich – wie immer, wenn die Menschheit mit neuen Entdeckungen konfrontiert wird (die Vorstellung einer runden Erde, auf der “unten” nun plötzlich auch “oben” sein sollte, muss für die damaligen Gehirne ein echter Schock gewesen sein) – eine leugnende Gegenfront bildete, die so genannten Klimaskeptiker. Skepsis kann gesund sein, vor allem in einer Zeit, in der uns viel aufgetischt wird das den Tatsachen nicht entspricht, oder sie verzerrt und damit Entscheidungen zu Ungunsten der Lebensumgebung – und damit letztlich zu eigenen Ungunsten – befördert.
Neulich las ich zu einem Video den Kommentar, der Klimawandel sei eine Lüge. Dieser Skeptiker ist nicht mal mehr auf dem neuesten Stand seiner Glaubensgemeinschaft. Leugnen lässt sich der Wandel ja nun nicht mehr, neuerdings sei er nur nicht mehr menschengemacht. Aha! – Na dann….

Ein Verhalten das für das Aussterben unzähliger Tierarten verantwortlich ist und in der Lage, das ökologische Gleichgewicht eines ganzen Planeten zu zerstören, soll ausgerechnet ein so vielschichtiges und komplexes System wie das Klima unberührt lassen? – - – Das muss den gesunden Menschenverstand eigentlich zum Räuspern bringen. Wie „Klimaskeptiker“ die Öffentlichkeit verschaukeln und wirksame Klimaschutzmaßnahmen verhindern.

Aktionen zum Klimaschutz:
Wissenschaftliche Hintergründe, warum es angeraten ist, die CO2-Konzentration nicht nur zu begrenzen, sondern zu senken.

Blog Action Day – blogge heute noch über den Klimawandel und gibt dem Klimaschutz damit Deine Stimme.

Erkundige Dich, was Du persönlich tun kannst, um Deine Emissionen zu senken.

Die CO2-Diät.

Mit jeder neuen Erkenntnis zum Klimawandel stellt sich heraus, dass er schneller fortschreitet als bis dahin vermutet. Wir können ihn nicht mehr aufhalten, sondern nur noch mildern, um unsere Ära nicht als “The Age of Stupid” in die Geschichte eingehen zu lassen. Warum haben die Menschen – WIR – nichts dagegen unternommen so lange sie noch konnten obwohl sie darum wussten?

Wir können – noch. Du kannst – noch. Deine Macht liegt nicht darin, wie viel Du konsumieren kannst (Dich von Werbeversprechen manipulieren zu lassen ist vielmehr die Macht die andere auf Dich ausüben > sie markieren ihr Territorium direkt in Deinem Gehirn), sondern darin, dass Du die Wahl hast was Du konsumierst. Tu Dir selbst was richtig Gutes, schütze Deinen Lebensraum. Das wird um ein Vielfaches leichter zu bewerkstelligen sein, als die Konsequenzen zu ertragen die es haben wird, wenn Du nichts unternimmst.

Okt
10

…war ich so naiv zu glauben, Ernährung sei Privatsache. Doch so lange wir das zulassen…
http://veg-tv.info/Earthlings
…ist alles, was über Klimaschutz und Nachhaltigkeit geschrieben wird, nur Heuchelei.

RICHTIG denken kann man nur, wenn man RICHTIG fühlt! Kognition ist nicht vom Gefühl zu trennen, denn unser Denken rechnet in die Richtung, in der wir den größten Wohlbefindensgewinn (für den Moment) vermuten. Die Zielsumme kann nur Werte beinhalten, über die das Gehirn verfügt.

Am gefährlichsten sind die Fehler die alle begehen, weil wir die als “Normalverhalten” hinnehmen, und die Gefahr darin dann nicht mehr (an)erkennen. Am Anfang jeder Veränderung steht daher der Mut, eigenständig zu denken und zu bewerten.

Was mich zwar nicht tröstet aber aufrecht hält ist die Gewissheit, dass Menschen alles ernten werden, was sie säen. Nur das Richtige kann auf Dauer nicht falsch sein – und Leid ist es definitiv nicht (Indikator für abträgliche Bedingungen) – egal wer es fühlt. Denn es zählt nur dass.

Wer sich ernsthaft für Nachhaltigkeit einsetzen will, muss bei dem anfangen, was er sich zuführt, was er einkauft, was er dafür billigend in Kauf nehmen will. Eine Produktentscheidung mag anhand eines einzigen Kriteriums fallen, aber in Wahrheit ist sie ein Ja zu vielen weiteren Aspekten, vor denen die Augen zu schließen sie nicht ungeschehen macht.
Die Tierindustrie tötet alleine in den USA jährlich so viele Lebewesen, wie Menschen auf dem Planeten leben. Die Tendenz ist steigend, denn bis 2050 soll sich der weltweite Fleischkonsum ja verdoppeln. Allerdings halte ich das für bloße Theorie, weil wir das Jahr 2050 (41 Jahre so weitermachen wie jetzt…?!!!?) ohne grundlegend umzudenken nicht ohne gröbere “Zwischenfälle” erreichen können.

Nebenbei: dass wir tierische Produkte benötigen um uns gesund zu ernähren ist überholt, wird aber nach wie vor gerne als Ausrede angeführt. Wir müssen nicht töten um zu überleben – das Gegenteil ist vielmehr richtig. Mit steigender Nachfrage steigt auch die Vielfalt pflanzlicher Alternativprodukte (Ernährungspyramide).

Das Leben findet immer einen Weg, daher muss das Denken für das Leben sein, damit auch wir ihn wiederfinden. Denn es gibt keine Zukunft außer der, die wir machen.
Okt
07

Die Klimakonferenz in Copenhagen rückt näher. Gib’ dem Klima Deine Stimme, VoteEarth.

 

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