Zitate aus unseren Diskussionen und Texten (Originale, keine Kopien)
2000 – 2010
Wer sich selbst erhöht, fällt nur umso tiefer
Ungerechtigkeiten zu ertragen war wohl so ziemlich das Dümmste, was wir uns aneignen konnten. So machen wir es anderen lediglich einfacher, dasselbe uns anzutun.
Das Fehlen von Mitgefühl ist eine fatale Bildungslücke, denn damit verbunden ist eine, und womöglich die einzig nachhaltig wirksame, umfassende (Selbst)Schutzfunktion.
Wer mehr verbraucht als nachwächst bewegt sich unausweichlich auf ein Riesenproblem zu
Die Vorstellung, dass es bald keine Natur, sondern nur noch Menschengemachtes geben könnte, Konzerne unser Essen “bauen”, und wir uns nur noch virtuell an grüne Wiesen, buntes Meeresgetümmel und artenreiche Wälder erinnern werden, finde ich nicht so erbaulich. Es hätte sich auch anders entwickeln können – oder kann es noch? – Gut, dass ich die Antwort darauf nicht kenne. Ich bin fast sicher, sie würde mich entmutigen. Der kleine Rest von Unsicherheit hält mich aufrecht.
Die Betrachtung von Nachhaltigkeit erfordert die mentale Fähigkeit zur Aussicht auf eine vorstellbare Zukunft
Es sind nicht diejenigen realitätsfremd die sich für eine bessere Welt einsetzen, sondern jene die ignorieren, dass das Erfordernis, in Balance mit seiner Lebensumgebung zu bleiben, permanent besteht, und zwar in allen Bereichen des Lebens. Dem nicht Folge zu leisten und stattdessen seine Lebensgrundlage zu zerstören ist realitätsfremd – nicht umgekehrt.
Die nächste weltbewegende Innovation sind wir selbst, indem wir aus der gewinnorientierten eine gewinnende Gesellschaft machen
Es ist eine unsägliche Erleichterung, vegan zu sein. Befreiend. Ein gutes Gefühl, das ich am liebsten mit allen Menschen teilen würde
Wenn wir unsere Natur töten, töten wir unsere Natur
Nachhaltigkeit erfordert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem zu finden, was wir uns angeeignet haben
Die Hinwendung zu einer wertfreien Sicht bedingt anzuerkennen, dass jeder Mensch mit seinem Handeln Ziele verfolgt. Weil niemand über die Ziele des Anderen detailliert genug Auskunft geben kann, ist eine Verurteilung nicht möglich, schon eine Beurteilung fragwürdig, allenfalls eine Einschätzung angezeigt.
Die Aussage: “Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mensch so etwas tun kann”, gehört durch die Frage ersetzt: “Warum tut der das?”
Menschen die ihr (Fehl)verhalten mit ihrer Beschaffenheit rechtfertigen, haben sie nicht verstanden.
Wir müssen anderen keinen Vorteil verkaufen, wenn wir der Vorteil füreinander sind
Unsere Vorstellungen von heute sind die Vorlage für unsere Realität von morgen
Verschwendung ist überflüssig
Das Ich ist die Summe seiner Daten
Wenn man von etwas nicht genug bekommen kann, steckt die Erfüllung da nicht drin
Glück ist der beste Indikator für eine erfolgreiche, ganzheitliche Überlebensstrategie
Zukunft ist die sicherste Rendite
Unser Gehirn ist wie ein Territorium, das wir aber nicht verlieren, sondern das umso größer wird, je mehr Menschen wir darin aufnehmen
Um eine Einschätzung über das Maß unserer Intelligenz zu bekommen bräuchten wir das obere Ende der Skala
Wir werden erst dann eine bessere Welt haben, wenn wir damit beginnen wie in einer besseren Welt zu leben
Oft meinen zwei dasselbe, benutzen aber eine jeweils andere Symbolik, und schon bricht ein Krieg aus
Intelligenz ist Anwendungssache
Intelligenz ist ein problematisches Produkt, wer sie braucht erkennt es nicht so leicht
Arbeit ohne Sinn und Freude kann nicht gesund sein. Weder für uns, noch für die Umgebung
Verstehst Du Dich selbst, verstehst Du die Welt (wieder)
Das Maß aller Arbeit ist das Wohl des Menschen
Wissensgenerierung ohne Bedeutungs(an)erkennung lehne ich ab. Denn das ist wie man sich immer wieder an einer Herdplatte verbrennen muss um sich darüber klar zu sein, dass man sich daran verbrennen wird, wenn man eine heiße Herdplatte anfasst.
Ein Irrtum, millionenfach kopiert, bleibt immer noch – ein Irrtum
Freiheit beginnt damit, loslassen zu können
Keiner verliert, wenn alle gewinnen
Machen macht Macht
Nachhaltigkeit ist ein Auftrag, der uns alle betrifft
Wenn es zu mühsam wird, den Bedingungen zu entsprechen sollten wir einfach mal die Bedingungen ändern
Das Wohl des Menschen kann nicht hinter Sach(!)zwängen zurückstehen müssen – denn wem bitte sollen diese Sachen dann eigentlich noch nützen?
Ich weiß was ich fühle, und ich fühle was ich weiß
Worauf wir Wert legen, bestimmt darüber wie unsere Zukunft sein wird
In den 10 Geboten wäre bereits enthalten gewesen, dass ich nichts tun darf, um durch eine Gesetzeslücke hindurch meinen Nächsten zu übervorteilen. Bei uns darf man das aber. Müsste man dann nicht eigentlich einräumen, dass sich an diesem Punkt die Gesetzeslage nicht verbessert hat?
Emotionale und soziale Lücken sind Wissensslücken. Beide Aspekte waren in unserer Entwicklung vor dem Verstand da und sind als seine grundlegende Basis ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Intelligenzbildung.
Intelligenz braucht das Wir
Wer die Umwelt kaputt macht, macht auch die Menschen kaputt. Nicht nur mit derselben Methode, sondern auch mit derselben Gesinnung
Jeder generierte Verlierer ist potentiell ein Umweltfaktor mit Schadwirkung!
Wir müssen (wieder) lernen, in echten Werten zu denken, bevor wir sie alle verunwirtschaftet haben.
Nachhaltigkeit ist erst erlangbar, wenn die Bereicherung auf Kosten anderer endlich geächtet und desintegriert wird.
Ein Sozialsystem, das von unsozialen Menschen bedient und genutzt wird, kann nicht funktionieren. Wären aber die Menschen sozial, bräuchte es gar kein Sozialsystem.
Ein Mensch, der nur auf sich selbst schaut, vernachlässigt nicht nur andere, sondern am allermeisten sich selbst
Vielfalt ist wert(e)voll
In jeder Einzelentscheidung liegt die Verantwortung nicht nur in deren Umsetzung, sondern auch in allen damit verbundenen Aspekten (Nebenwirkungen). Dass der Mensch Aspekte heute linear und isoliert betrachtet löst sie weder aus ihrer Verankerung noch verhindert es, dass ein durch lineare Effektivität ausgelöster progressiv dynamischer Prozess alles Verbundene ebenso mitreißt, und nicht nur das bewegt, was er soll.
Ignoranz bewahrt nicht vor Wirkungen, sie berücksichtigt sie nur nicht.
Wir verwechseln Ideologien mit Idealen, Wissen mit Gewissheit, emotionale Armut mit Vernunft, Soziopathie mit Rationalität, Kontrolle mit Harmonisierung, Konformierung mit Konsolidierung, Autorität mit Größe und Effektivität mit Intelligenz
Letztendlich haben wir die Barbarei nicht eingestellt, sondern nur aus unserem Blickfeld hinaus verlagert.
Interpretation kann dazu neigen, Effekte mit Ziel, Plan oder Zweck zu verwechseln.
Man gewöhnt sich an das Gefühl, kein Gefühl zu haben
Ausgewogenheit ist ein Relevanzmerkmal, das unsere künstlichen Intelligenzen zu schlecht wahrnehmen, was darin resultiert, dass sie auf multipler Ebene bis zum Exzess (Überlauf) schwingen, selbst oder gerade wo Kontrolle versucht wird. Darin erkennen wir uns nicht etwa wieder.
Das Streben zu Harmonie ist bereits im Verhalten jedes Lebewesens zellular realisiert, weil es ihm auf die Anpassung an die Umgebungsbedingungen ankommt. Zwischen ihm und ihr muss zumindest in soweit Harmonie vorherrschen, dass die Dynamik die das Lebewesen einbringt, im Rahmen dessen bleibt was die Lebensumgebung regenerieren kann und so erhält, worauf das Wesen angewiesen ist. Selbst dieses einfache Grundprinzip intelligenten Verhaltens erfüllen wir nicht mehr.
Was sollen wir unseren Kindern eigentlich beibringen, damit sie in einer Welt, die nicht mehr dieselbe sein wird wie die die wir kennen, bestehen können?
Henne-Ei Problem? Das erste Huhn schlüpfte aus einem Ei das etwas gelegt hatte, das seinem biologischen Vorgängermodell grade noch näher war als das, was dann ein Huhn war.
Die Fokussierung durch den Verstand führt dazu, dass wir zwar die Symbole wechseln, auf die wir unsere Verhaltensmuster applizieren, die Muster selbst aber immer wieder dieselben sind.
Was den Menschen nicht berührt, bewegt auch nicht sein Denken.
Erst wer über das System hinaus denkt und handelt, ist nicht mehr als Teil des Systems auch Teil der Probleme die es verursacht.
Wachstum ist nicht das biologische Ziel – erwachsen werden ist es.
Nächstenliebe wäre ungeheuer praktisch. Jeder Einbruch von Wohlbefinden würde umgehend behoben. Früher oder später würden wir sie als nachhaltigste und flexibelste Organisationsstruktur erkennen, die volle Vernetzung. Im Gehirn eines Individuums wär’s Erleuchtung, was ist es dann erst zwischen den Menschen?
Sich auf Materielles beziehen zu müssen um sich als wertiger Mensch fühlen zu können erzeugt den geistigen Zustand eines Sklaven.
Sterblichkeit ist die Mutter des Lebenswillens.
So lange Menschen in Kauf nehmen, dass andere Menschen zu Schaden kommen, so lange werden andere Menschen in Kauf nehmen, dass Menschen zu Schaden kommen.
Ich denke nicht, ich fühle nur konkret.
Ohne anzuerkennen was sein könnte, finden wir zu keiner Wahrheit, die wir nicht schon kennen.
Der Klügere fühlt nach.
Nachhaltige Entwicklung ist zu bekommen was wir wollen ohne das zu verlieren was wir brauchen.
Fakten existieren nebeneinander. Worum Menschen sich streiten, ist also was anderes als die Wahrheit.
Es kann unter Menschen nicht mehr darauf ankommen, wer den Größten hat, sondern wer menschliche Größe.
Kompliziertheit ist nicht die geeignete Methode, mit Komplexität umzugehen. Einfachheit ist es.
Für mich gibt es ohne Nachhaltigkeit keinen individuellen Vorteil, ich bin ein verdammter Egoist.
Hochmut ist eine nach unten korrigierenswerte Selbsteinschätzung, denn sie entspricht der tatsächlichen Bedeutung nicht.
Unser Problem ist nicht, dass wir zu viel wollen, sondern wir wollen zu wenig!
Nachhaltigkeit ist die Voraussetzung dafür, dass individueller Erfolg von Dauer sein kann.
Zu glauben, das Sehen abgeschlossen zu haben können wir gleich wieder vergessen. Wir haben gar nichts gesehen. Selbst das, was wir sahen, entspricht den Tatsachen nur ungefähr und die nächste gesehene Wahrheit hat die Qualität, unsere bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf zu stellen. Das Sehen hört niemals auf und das, was der andere sieht ist nicht deshalb weltfremd oder falsch, weil man die Welt anders gesehen haben will. Im Gegenteil: Je stärker wir uns auf das arretieren, was wir kennen, umso stärker ignorieren wir, was darüber hinaus noch oder stattdessen richtig ist.
Wenn ich meinem Nachbarn mit dem Hammer auf den Kopf schlage, schrumpft er vielleicht um zwei Zentimeter, und ich fühle mich dann größer. Macht das jeder mit jedem, schrumpfen wir alle.
Das Gute an der Krise ist, dass das System gerade offen sichtbar seinen unersättlichen Schlund aufreißt, und immer mehr Menschen diese Fratze nicht mehr sehen wollen.
Was uns einzigartig macht, ist unsere Subjektivität
Es geht nicht um Wissen, es geht ums Sehen.
Unserem Empfinden nicht zu trauen führt letztlich dazu, dass keine Entscheidung mehr unsere eigene ist.
Damit die leidvolle Extremsituation die Veränderung erzwingt nicht eintreten muss, muss ein adäquater Eindruck in unserer Vorstellung entstehen. Nur andere Werte führen zu einem anderen Rechenergebnis. Ob die Werte von außen aufgezwungen sein müssen oder präventiv von innen kommen, ist die einzige Entscheidungsfreiheit, die wir haben.
Wenn es auf Besitz nicht mehr ankommt, sind wir alle reich.
Dass Menschen sich ändern können, haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen.
Glaube an was Höheres und strebe danach, und Du wirst ihm ähnlicher. Strebe nur noch nach Geld, und Du wirst zur Rechenmaschine.
Loslassen macht uns mit jedem Tag reicher, wohingegen Festhalten am Ende zwingend zum Totalverlust führt, der das Individuum aber schon sein Leben lang schmerzt.
Spiritualität ist eine Methodik des Bewusstseins, den Überblick über das Wissen unseres Gehirns wieder zu erlangen.
Etwas aus Mitgefühl (nicht) zu tun ist wohl der menschlichste Grund von allen.
Geld ist nicht alles, aber es kann alles kaputt machen.
Gewöhnung ist die Tarnfarbe, die Gefahrenquellen davor schützt, vor ihrem Ausbruch von uns entdeckt zu werden.
Das Leben findet immer einen Weg, daher muss das Denken für das Leben sein, damit auch wir ihn wiederfinden.
Es gibt nur eine Intelligenz, und das ist die der Werte.
Wofür brauchen wir den Selbstzweck, wenn wir doch so viel füreinander tun können, Lebensfreude verbreiten, zum Beispiel?
Wer Werbung macht, will was von Dir
Wie Du die Welt siehst, macht Dich aus. Bist Du reichhaltig, wird es auch die Welt für Dich sein.
Während man jemanden tritt, steht man nur auf einem Bein
Sich richtig zu verhalten kann auf Dauer nicht falsch sein.
Was im Verborgenen geschehen muss, um gebilligt zu werden, kann niemals nachhaltig sein.
Wenn nach der Ichwerdung keine Menschwerdung erfolgt, war alles für’n A…
Zinsgeld ist der Schimmelpilz auf den Werten. Tut man nichts dagegen wird man ihn erst los, wenn alle Werte unter ihm vernichtet sind
Wer nur sich selbst wichtig nimmt, nimmt sich nicht wichtig genug
Wer der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen kann, lebt die falsche
Wir haben keine Zukunft außer der, die wir machen.
Ich liebe das Leben zu sehr, um anderen Lebewesen das Anrecht darauf verwehren zu wollen.
Der Verstand ist nur die Hure unserer Werte
Ignoranz ist aktiv gelebte Dummheit
Intelligenz ist nicht kompliziert, sondern dass sie so einfach ist wie sie ist, macht ihre hohe Komplexität erst möglich
Wer sich keine Gewalt wünscht, sollte sie nicht anwenden. Gegengewalt besiegt Gewalt nicht, sie fordert nur neue Gewalt heraus.
Nachhaltigkeit liegt derzeit außerhalb unseres Tellerrandes
In der Vergangenheit mag unser Überleben davon abhängig gewesen sein, tierische Produkte verwerten zu können – heute verhält es sich aber genau umgekehrt. Die Tierproduktion bedroht womöglich bereits das Überleben der Kinder die wir heute schon geboren haben, spätestens aber deren.
Der Wahnsinn ist Selbstverständlichkeit, und dass er so selbstverständlich ist, ist der Wahnsinn
Die größte Verschwendung von allen ist der Besitz
Vor’m Loslassen haben wir Angst, dabei ist es das Festhalten, das weh tut
Das Gehirn weiß längst, dass was schief läuft und entzieht uns dafür Glück. Das ist eine intelligente Reaktion, von uns nicht einmal als solche erkannt.
Die von selbst definiertem Realismus getragene desillusionierte Haltung die viele Menschen als Ausrede dafür benutzen, ihr Verhalten nicht ändern zu wollen, weil die anderen es auch nicht tun, und es daher eh nichts nützt, ist ein Irrtum und würde sich gegebenenfalls nur deshalb erfüllen, weil die Menschen sich daran orientieren.
Strebe nach Erfüllung, denn Füllen ist nur was für Hohlräume
Nicht Intelligenz ist unbezahlbar, sondern Dummheit
Gewinn muss nicht mehr sein, nur besser
Mensch hüte Dich vor Deinen Wünschen, Du hast keinen Feind außer diesen
witscored ;-)