Jan
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60 % des in Europa erzeugten Getreides werden an Tiere verfüttert.
90 % des in den USA erzeugten Getreides werden an Schlachttiere verfüttert, das ist mehr Getreide, als die Bevölkerung von Indien und China zusammengenommen zur Ernährung bräuchten.
Weltweit werden mindestens ein Drittel der gesamten Getreideernten an Vieh verfüttert.
Was 100 Schlachtkühe an Futter verbrauchen könnte 2000 Menschen ernähren.
Alle Schlachttiere auf der ganzen Welt zusammengenommen verbrauchen eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht. Das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung.

Um ein Rind ein Jahr lang zu mästen braucht man 0,5 HA Land. Mittels Biolandbau könnten auf der gleichen Fläche 2000 Kilo Getreide oder 15.000 Kilo Kartoffeln geernet werden.
Ein einziges Steak von 225 Gramm enthält so viel pflanzliche Energie wie nötig wäre, um 40 hungernde Menschen für einen ganzen Tag zu versorgen.

Die riesigen industriellen Monokulturen vernichten Land und Regenwälder. Damit verbunden ist ein gewaltiger Verbrauch an Düngemitteln und Agrargiften.
1945 betrug das Ausmaß der Regenwälder noch 16 Millionen Quadratkilometer. In den letzten Jahrzehnten ist die grüne Lunge unseres Planeten um 70 % geschrumpft.
Jeden Tag verschwinden 30.000 Hektar Regenwald, das entspricht pro Minute einer Fläche von 35 Fußballfeldern.
Familien und Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben und die meisten von ihnen landen in Slums.
Nach der Rodung setzt umgehend die Erosion ein, so dass das Land nach zwei bis drei Jahren versteppt oder verwüstet und unbrauchbar wird.
Jeder einzelne Hamburger vernichtet 4-5 Quadratmeter Regenwald.
Wüsten und Steppen wachsen täglich um 20.000 Hektar.
Das bedroht derzeit die Existenz von etwa 1,2 Milliarden Menschen.
Die Fleischproduktion raubt Menschen in Entwicklungsländern ihre Lebensgrundlage und zerstört das soziale und ökologische Gleichgewicht dieser Länder.
Der enorm hohe Verbrauch von Wasser führt dazu, dass die Grundwasserspiegel sinken, was wiederum die Verwüstung fördert.

In Thailand hat sich der Anbau von Maniok, der hauptsächlich für die europäische Schweinemast bestimmt ist, seit 1979 verdreißigfacht, während gleichzeitig der Waldflächenanteil von mehr als 70 % auf 10 % schrumpfte.

40.000 Kinder sterben jegen Tag an Mangelernährung, das sind 15 Millonen im Jahr.
Von dem, was alleine in den USA nur für den Fleischkonsum verschwendet wird, könnten doppelt so viele Menschen – 600 Millionen nämlich – leben.

Die europäische Landwirtschaft verbraucht durch die Fleischproduktion mehr Nahrungsenergie (und Geld) als sie “erwirtschaftet”. Es erfolgt eine permanente Überdüngung durch Unmengen von Gülle, die zur Entsorgung auf die Felder gekippt wird, und zwar 3 Tonnen Jauche pro Einwohner und Jahr alleine in Deutschland.

35.000 Arten verschwinden durch Monokulturen, Überdüngung, Gifte und Verdrängung jährlich von der Erde.

1 Kilo Weizen verbrauchen 106 Liter Wasser
1 Kilo Kartoffeln 150 Litern Wasser
1 Kilo Äpfel 40 – 60 Liter Wasser
1 Kilo Schwein 9.700 Liter Wasser
1 Kilo Rindfleisch 32.100 Liter Wasser

Das verschwendete und verschmutzte Wasser gelangt in Bäche, Flüsse und Seen zusammen mit allen von der Fleisch- und anderen Industrien eingesetzten Schadstoffen.
Alleine in die Nordsee gelangen auf diese Weise jedes Jahr 100.000 Tonnen Phosphate und 1 Million Tonnen Nitrate.
Was der unkritische Verbraucher heute auf seinen Teller bekommt ist gewürzt mit Wachstumsförderern, Hormonen, Antibiotika und Beruhigungsmitteln (das erkärt so manches…).
Im besten Fall erhält er billiges, nährstoffarmes aufgeblasenes Fleisch. Im schlimmsten Fall wird er vergiftet, und chemische Zusätze halten den Verwesungsgeruch auf und sorgen für die “richtige” Farbe, weil es in seiner Originalleichenfarbe sonst niemand kaufen würde.

Quelle (Video)

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